Energie muss zum Unternehmen passen
Zuerst ist wichtig, wohin das Unternehmen mit seinem Kerngeschäft in Zukunft will. Welche Märkte werden wichtig? Was verändert sich bei Kunden und Produkten? Was ist in der Produktion geplant? Welche Standorte wachsen? Welche Investitionen stehen an? Welche Entscheidungen sind jetzt zu treffen?
Dann schaue ich, was Energie dazu beitragen soll.
Welche Themen werden daraus wichtig? Maximale Eigenversorgung, erneuerbare Wärme und Kälte, Preissicherheit, Investitionssicherheit, Elektrifizierung oder eine der vielen Kombinationen.
Welche Themen wichtig sind, hängt von der Zielrichtung und den Rahmenbedingungen ab, die das Unternehmen festlegt.
Das Wissen ist meistens schon im Unternehmen
Einkauf kennt Verträge und Markt. Technik kennt Anlagen und Betrieb. Controlling kennt Zahlen und Investitionen. Je nach Unternehmen kommen weitere Bereiche dazu.
Ich arbeite mit diesem Wissen und ergänze die energiewirtschaftliche Sicht.
Der Chef kennt sein Geschäft besser als ich. Ich komme dazu, wenn Energie für sein Unternehmen wichtig wird. Energie ist mein Fach.
Auf der Seite des Unternehmens
Bei Energie gibt es selten nur eine richtige Lösung.
Ein Energieversorger kennt seine Angebote. Ein Planer seine Planung. Ein Anlagenanbieter seine Technik. Ein Projektentwickler sein Projekt. Dieses Wissen wird gebraucht.
Meine Aufgabe ist eine andere: Ich führe die Entscheidung aus Sicht des Unternehmens.
- Was rechnet sich?
- Welches Risiko passt zum Unternehmen?
- Was muss jetzt entschieden werden?
- Was kann warten?
- Was verändert die Entscheidung an anderer Stelle?
- Welche Lösung passt wirtschaftlich, technisch und auf Dauer?
Management auf Zeit
Es gibt Phasen, wo Energie eine eigene Führungsfunktion braucht. Diese Funktion kann auf Zeit aufgebaut werden.
Ich übernehme diese Aufgabe für eine vereinbarte Zeit. Ich arbeite mit der Geschäftsführung und den Fachbereichen an den Entscheidungen, die anstehen, bringe sie in eine sinnvolle Reihenfolge und bin für die Umsetzung verantwortlich.
Gleichzeitig wird festgelegt, wie Energie danach im Unternehmen weitergeführt wird.
Auf Zeit heißt für mich: mit Übergabe.
Interim CEnO, Energiemanager und Energieberater
Energiemanager
Laufender Betrieb: Verbrauch, Daten, Effizienz
Kontinuierliche Verbesserung
Im Betrieb
Laufend
Energieberater
Konzepte, Szenarien, Berechnungen
Ein Konzept
Liegt danach beim Unternehmen
Bis das Konzept steht
Interim CEnO
Ausrichtung mit der Geschäftsführung, Führung durch alle Bereiche
Eine Organisation, die Energie selbst führt
Übernimmt der Interim CEnO
Auf Zeit, mit Übergabe
Ein Konzept muss von jemandem durchgesetzt werden. Der Interim CEnO ist dieser Jemand.
Wann ein Interim CEnO passen kann
- Mehrere größere Energieentscheidungen stehen gleichzeitig an.
- Produktion, Standorte oder Energiebedarf verändern sich.
- Beschaffung, Eigenerzeugung und Investitionen sollen gemeinsam betrachtet werden.
- Energie wird für Kosten, Risiko, Versorgung oder Wettbewerbsfähigkeit so wichtig, dass die Geschäftsführung das Thema stärker führen will.
- Eine Führungsfunktion für Energie soll aufgebaut und später intern weitergeführt werden.
Was sich organisatorisch verändert
Vor dem Mandat liegt Energie fachlich in den jeweiligen Bereichen; auf Managementebene ist die Verantwortung nicht immer klar zugeordnet. Während des Mandats übernehme ich diese Führungsaufgabe und verbinde die Energiefragen mit der Geschäftsführung und den Fachbereichen. Danach wird die Energieverantwortung an eine Funktion im Unternehmen abgegeben.
Wie das in der Praxis aussieht
Die Fallstudien zeigen konkrete Aufgaben, Entscheidungen und Ergebnisse aus meinen Mandaten.
Häufige Fragen
Wie geht es weiter, wenn das Interim-Mandat endet?
Sie haben dann eine Organisation, die es Ihnen erlaubt, Energie wie Ihre anderen relevanten Themen zu führen. Wie zum Beispiel Personal, Vertrieb oder Controlling. Energie ist dann einfach ein weiterer Verantwortungsbereich.
Was macht ein Planungsbüro, und was nicht?
Ein Planungsbüro plant die Anlage im Gebäude: Bedarf erheben, Varianten untersuchen, auslegen, ausschreiben, den Bau überwachen. Woher der Strom in zehn Jahren kommt, welche Verträge dahinterliegen und mit welchen Annahmen zu Preisen, Netzkosten und Förderungen gerechnet wird — das gibt das Unternehmen vor. Diese Vorgaben liefert der Interim CEnO.
Muss jemand in der Geschäftsführung Energieexperte sein?
Nein. Das Thema muss so organisiert sein, dass Sie es führen können, ohne selbst Experte zu sein — so wie Sie Finanzen führen, ohne Bilanzbuchhalter zu sein.
Wie werden sich die Energiepreise in fünf Jahren entwickeln?
Das weiß niemand. Deshalb werden mehrere Entwicklungen durchgerechnet und geschaut, was sie für Ihre Kosten bedeuten, für die Technologiewahl und für den Investitionsplan. Jede dieser Entscheidungen wirkt auf die anderen.
Was ist der Unterschied zwischen einem Interim Chief Energy Officer und einem Fractional Chief Energy Officer?
International werden auch Begriffe wie Fractional Chief Energy Officer, Chief Energy Officer as a Service oder Virtual Energy Officer verwendet. Dahinter stehen unterschiedliche Modelle. Fractional- und As-a-Service-Modelle sind meist auf eine laufende externe Funktion in einem vereinbarten Umfang angelegt. Mein Interim-Mandat hat einen anderen Endpunkt: Ich übernehme die Führungsaufgabe für eine bestimmte Phase, baue sie auf und übergebe sie an eine dauerhafte interne Lösung.
Wie lange dauert ein Interim-Mandat?
Das hängt davon ab, was im Unternehmen ansteht und was aufgebaut werden soll. Zu Beginn wird festgelegt, welche Aufgabe ich übernehme und wohin sie anschließend übergeben wird.
In einem ersten Gespräch schauen wir auf das Unternehmen und die Energieentscheidungen, die anstehen. Dann sehen wir, ob ein Interim CEnO dafür passt.
